Road to Rainbow

Road to Rainbow, Documentary / Dokumentarfilm 2010

Mo heads out seeking for the vision of the Rainbownation in South Africa. The truth she finds in Townships, crime, security and by making friends with the little boy Inganathi.
Wo ist nach Ende der Apartheid der Traum von Gleichberechtigung und Miteinander in Südafrika geblieben ? Ein Blick hinter die Kulissen der Regenbogennation.

TRAILER  "road to rainbow"
 

english

„I cant be ME without YOU“ these are the wise words of the South African wisdom „Ubuntu“ that Archbishop Desmond Tutu tells Mo Asumang before sending her out on her journey to find the Vision of the „Rainbow Nation“ in South Africa. The Rainbow Nation, was supposed to replace the apartheid era. But did that really happen ? 

Together with the comedian Kagiso Lediga, Mo`s tour guide, they travel in a rusty old minibus to find out if black’s, ands white’s now live equaly together 16 years after the end of Apartheid. Politicians and other well known figure such as Helen Zille (Leader of the Democratic Alliance), Patricia De Lille (Leader of the Independent Democrats), F.W. de Klerk (former president of South Africa), Geoff Doidge (ANC Minister) share with Mo their opinions about the existance of the Rainbow Nation. 

But Mo and Kagiso find the truth in the lives of street children, township families,  in the periphery of crime and security and by making friends with the little boy Inganathi, who is HIV positive.    

„Road to Rainbow“ portraits the image of a changing african society in an entertaining, profound, and, above all in a naive yet provocative way.

 

 

 

german

In einem klapprigen, alten Minibus mit einem höchst ungewöhnlichen Tourguide, dem südafrikanische Comedian Kagiso Lediga reist die Regisseurin Mo Asumang durch Südafrika, dabei ist diese Reise mal euphorisch, mal komisch, emotional. 

Ihr erster Halt ist Erzbishof Desmond Tutu, der ihr die vielleicht wichtigsten Worte mit auf den Weg gibt, nämlich die südafrikanische Weisheit „Ubuntu“ die besagt, „ICH kann nicht ICH sein ohne DICH, wir sind alle verbunden“. Und sie solle die Regenbogennation suchen, die Vision die nach Ende der Apartheid erhoffen ließ Gleichberechtigung zwischen Schwarz und Weiss zu bringen. All das entspricht auch Mo`s tiefem Wunsch für sich und für Südafrika, dass sich etwas geändert hat. Aber schon mit dem nächsten Stop, inmitten einem Township begegnet Mo schmerzlich der Realität.

Sie lernt den kleinen Jungen  Inganathi  kennen, der HIV positiv ist und der in grosser Armut, wie der Hauptteil der Bevölkerung im Township, den Baracken Vierteln lebt. Im Film wird Inganathi zu Mo`s Blick auf die wahren Chancen des Landes von heute.

In „Road to Rainbow – Willkommen in Südafrika“ entdeckt Mo Asumang hinter den Kulissen von Baracken und Hochsicherheits - Villen auch ihre Passion nach Gerechtigkeit zu suchen und herauszufinden wo der Ursprung liegt, dass der Regenbogen nicht so bunt ist, wie alle es erhofft haben. Die Wahrheit finden Mo & Kagiso im wirklichen Leben bei Straßenkindern, Township-Familien, im Umfeld von Crime und Security, oder sogar bei den Senioren aus dem deutschen Altersheim in Johannesburg. Der klapprige Minibus bringt Mo und Kagiso auch zu denjenigen, die die Macht haben, zu Politikern die Mo ihre Meinung zur Regenbogennation erzählen, Helen Zille    ( Vorsitzende der Democratic Alliance
), Geoff Doidge (ANC Minister), Patricia de Lille (Vorsitzende der Independent Democrats), Dr. Allan Boesak  (Ex Apartheid Aktivist ) und Frederik de Klerk, der letzte Präsident der Apartheidszeit. Seine Haltung zur Vergangenheit jedoch bringt Mo ins schleudern. Als der Friedensnobelpreisträger von 1993 auf Mo`s Frage, ob er denn jemals zugegeben hätte, dass Apartheid Kriminell war, mit einem strickten nein antwortet, er sei Anwalt und würde, wenn er es zugäbe ja ein Krimineller sein, merkt Mo schliesslich wie tief die Wunden im Land noch sind. „Road to Rainbow – Willkommen in Südafrika“ ist ein innovatives, provokantes Road Movie, dass mit viel Witz und mal wieder mit ungewöhnlichen Aktion der Regisseurin Mo Asumang, den Zuschauer dennoch mit einer Ernsthaftigkeit und Herzenswärme durch das Land führt, auf das in 2010 die ganze Welt schaut.